ANGEBOT FÜR SCHULEN
Kompakt-Angebot: Aufführung & Vertiefungsworkshop
1. Das Theaterstück „FehLERN“ (ca. 45 Min.)
Eine physische Theaterproduktion für die ganze Schule oder einzelne Zyklen. Der Clown scheitert an seinen hohen Erwartungen und findet über den Humor neue Lösungswege. Raumbedarf: Turnhalle. Technik: Bringt der Künstler mit.
2. Die Workshops (45 Min. pro Klasse)
Wir nutzen das Jonglieren als Werkzeug der ästhetischen Bildung.
- Zyklus 1 (KG–2. Klasse): Fokus auf spielerisches Ausprobieren, Gefühlswahrnehmung und das gemeinsame Achtsamkeit über Stolperer.
- Zyklus 2 (3.–6. Klasse): Fokus auf Selbstreflexion. Wir thematisieren bewusst Emotionen wie Frust oder Ungeduld beim Jonglieren und balancieren zum Erfolgserlebnis mit der Pfauenfeder (Selbstwirksamkeit).
- Klassengrösse: Maximal eine Klasse pro Workshop (ca. 25 SuS).
Workshop konkret
Vom Ball, der fällt, und der Feder, die schwebt
Im praktischen Teil nutzen wir das Jonglieren als Spiegel für künstlerische und persönliche Prozesse. Es geht nicht um Zirkustricks, sondern um die Begegnung mit dem Moment des Scheiterns.
Die Erfahrung des Falls: Was passiert in uns bei Wut, Enttäuschung oder der Angst vor dem Ausgelachtwerden? Wir geben diesen Emotionen im Schutz der Clown-Rolle einen Raum.
Die Technik des Aufstehens: Wie die Figur des Clowns lernen die Kinder, den Ball immer wieder aufzunehmen. Sie erleben physisch, dass ein Fehler kein Ende ist, sondern der Startpunkt für den nächsten Versuch.
Selbstwirksamkeit erleben: Den Abschluss bildet das Balancieren einer Pfauenfeder. Die Kinder erleben unmittelbar: "Ich schaffe das – wenn ich beharrlich bleibe!"
Rückmeldung einer Schulleiterin zum Lehrerworkshop:
"Mein Team und ich sind begeistert! Heiko bringt viel Abwechslung, arbeitet strukturiert und spricht die Teilnehmenden individuell an. Besonders eindrücklich fanden wir die Visualisierung des Gehirns und wie der ‚Eidechsenteil‘ bei Stress reagiert. Alles basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und ist praxisnah umsetzbar.
Sein Humor und der spielerische Ansatz machen es leicht, ihm zu folgen, und wir konnten vieles für den Unterrichtsalltag mitnehmen. Der Nachmittag hat uns so richtig Lust auf das neue Schuljahr gemacht.“
– Monika Binotto, Schulleiterin